Übersichtskarte

Roadtrip Sydney to Melbourne

Dienstag, 17.03.2015

Nach ewigem rumgepacke, aus- und wieder eingeraeume und mehreren Kletteraktion zum Roofrack haben wir es dann auch endlich mal geschafft, die gesamten Klamotten von 5 Leuten und diese Leute ebenfalls in unser Auto zu quetschen und waren bereit und motiviert Richtung Melbourne zu starten.

Die erste Nacht haben wir, wie so oft schon, auf einem ganz langweiligen Tankstellen Parkplatz verbracht und an diesem Abend is auch nicht mehr wirklich viel passiert.

Am Montag ging es dann weiter Richtung Jervis Bay, was unser erstes Ziel auf dem Weg Richtung Melbourne war. Nachdem wir die 11 Dollar Eintritt fuer den Nationalpark gezahlt hatten und gerade dabei waren die ersten Ecken zu erkunden, fing leider, wie in letzter Zeit oefter einmal, das Wetter an wieder nicht so wirklich mit unseren Plaenen mitzuspielen.
Als wir dann gerade dabei waren unser Camp aufzubauen und die letzten Sachen vom Auto zum Zeltplatz zu tragen fing es endgueltig an zu Regnen und hoerte auch so gut wie den ganzen Abend nicht mehr auf.
Zum Glueck hatten wir ein Dach zum Untersetzen und ausserdem wieder einmal ziemlich nette australische Koeche neben uns, die uns doch glatt angeboten haben von ihrem riesigen Topf selbstgemachter Paella mitzuessen.
Das war eindeutig das beste Roadtripessen aller Zeiten und hat schon allein deshalb so gut geschmeckt, da wir uns schon auf Reis mit BBQ Sauce eingestellt hatten, da die Foodbox nicht mehr etwas anderes hergab.

Am naechsten morgen sah das Wetter doch dann wieder um einiges besser aus und Julius und Ich sind direct mal zur morgendlichen erfrischung ins Meer gesprungen, waehrend Jan, Lisa und Anna eine Hoehle an Land erkundet haben.
Dann ging es zu dem eigentlichen Ziel in dem Nationalpark, die Jervis Bay.
Ein mal wieder extreme schoener Strand mit Glasklarem und sehr ruhigen Wasser.Perfekt um die leichten Kopfschmerzen des Vorabends zu ueberwinden.

Dann ging es zum naechsten Campingplatz. Und wieder einmal hat uns unsere wunderbare WikiCamps App, wie so oft schon, zu einem stinknormalen Strandparkplatz gefuehrt anstatt zu einem Free Campingplatz.
Aber es war schon spaet, ein Bottleshop war direkt auf der anderen Strassenseite und der Strand war, wie so oft schon, wirklich wieder sehr schoen.
Wir waren nuns noch nicht so ganz sicher wie wir hier schlafen wollten, aber wir waren uns zumindest schon einmal sicher das wir es wollten.
Nach den Nudeln und einer kleinen Bodyboard-Session haben wir uns dazu entschieden einfach mit Schlafsaecken und Isomatten direkt am Strand zu schlafen.
War aufjedenfall eine sehr gute Entscheidung, denn ich glaube ich bin noch nie zu einer so schoenen Szenerie aufgewacht, bei der man einen wirklich coolen Sonnenaufgang direkt vor der Nase ueber dem Meer hat.
Natuerlich sind wir nach dem aufstehen direkt wieder ins Meer gesprungen und dann auch wieder ins Auto und weiter gehts.
An diesem Tag hatten wir uns statt Nudeln mal fuer Haehnchen mit Reis entschieden.
Und nachdem wir auf unserem Campingplatz die Haengematten aufgespannt hatten, ist auch an diesem Abend wirklich nicht mehr viel passiert.

Am naechsten Tag sind wir dann auch vergleichweise frueh aufgebrochen und haben unseren ersten Stopp in einer kleinen Stadt nahmens Lakes Entrance gemacht um sehr ausfuehrlich bei KFC zu schlemmen.
Dann ging es auf einen sehr coolen Campingplatz der sonst 10 Dollar gekostet haette, aber da wir niemanden gefunden haben, der unser Geld wollte haben wir doch glatt umsonst dort geschlafen und ein paar Bierchen getrunken.

Am naechsten Tag ging es dann zum naechsten groesseren Ziel auf dem Weg nach Melbourne. Der Wilsons Promotory Nationalpark ist der suedlichste Nationalpark Australiens und wir hatten uns vorruebergehend vorgenommen eine kleine Wanderung zum suedlichsten Punkt Australiens zu machen, doch wieder einmal hat uns das Wetter da einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Trotzdem war der Nationalpark wirklich sehr cool. Riesige Sandduenen, wie immer ein paar sehr coole Straende, Berge und Wombats.

Dann ging es auch schon wieder zum letzten Campingplatz des Roadtrips nach Melbourne.
An dem Abend haben wir gemuetlich ein Feuer gemacht und unsere leckeren Nudeln gegessen. Dann gings recht frueh ins Bett und am naechsten Tag auch direkt in den CBD von Melbourne rein.

Auch hier werden die Bilder folgen :)

Willson Promontory NP

Montag, 16.03.2015

Zwischenstop siehe Eintrag Sydney to Melbourne

Zwischenstop Eden zur Kartenvervollsteandigung

Montag, 16.03.2015

Siehe Eintrag Sydney to Melbourne

Sydney die Zweite!

Sonntag, 08.02.2015

Aus einem kurzen Stop in Sydney wurden dann doch schon wieder etwas mehr als 3 Wochen die dann viel zu schnell vergangen sind. Wir haben gearbeitet, gefeiert und uns mit Julius getroffen.

Die ersten paar Tage haben wir nicht viel gemacht, eigentlich nur bei gumtree.com.au nach Jobs gesucht, Bewerbungen raus geschickt und Leute angerufen. Gemeldet haben sich leider nur die wenigsten. Aber wir sind hardneckig geblieben, haben eigene Anzeigen aufgegeben und schliesslich hatte jeder einen Job gefunden. Der erste fuer uns drei (Leon und wir beide) war ""Fundraising, also Spendensammeln fuer Obdachlose in Sydeny. An sich ein Job der ziemlich aetzend ist, die Bezahlung sollte aber mit bis zu 35$ die Stunde richtig gut sein. Am ersten Arbeitstag (Freitag) ging es schleppend los, ich habe in der ersten Stunde so gut wie garnichts geasammelt, Pascal war in einem anderen Gebiet unterwegs und Leon stand an einem guten Platz in der Naehe von mir. Mit der Zeit wurd es besser und als die Schicht am Abend gegen halb 10 beendet war hatte jeder von uns so um die 100$ gesammelt - an sich nicht schlecht, doch bei 25$/h fuer uns haben wir mehr gekostet als wir verdient hatten. Wie bezaheln die uns haben wir gedacht!?
Am naechsten Morgen gucke ich auf mein Handy und sehe die SMS "Du warst zu schlecht, du bist gefeuert" und freue mich eigentlich den Job nicht nocheinmal machen zu muessen, andererseits haette ich das Geld gut gebtrauchen koennen. Pascal und Leon wurden am Nachmittag dann zur zweiten Schicht abgeholt und ich bin in die Stadt gelaufen, als ploetzlich der Anruf kommt, es habe eine Verwechslung mit Leon gegeben und ich haette arbeiten sollen. Also bin ich hin und konnte nochmal 3 Stunden sammeln. Die letzte Stunde lief dann richtig gut, fast jeder hat mir etwas gegeben und zum ersten mal hat es etwas Spaß gemacht. Die Schicht fuer Montag wurde wegen Regen gestrichen - Zum Glueck!
Spenden sammeln ist wirklich ein scheiß Job, wenn auch fuer einen guten Zweck. Sobald man eine Dose in der Hand haelt und sich an den Straßenrand stellt, ist man wie Luft fuer die Leute. Man wird abgewiesen, ignoriert oder komisch angeguckt, ein Gefuehl als waere man Aussetziger. Natuerlich waren auch viele nette Leute da die etwas gespendent haben, vorallem viele junge was mich sehr ueberrascht hat. Jetzt wissen wir jedenfalls wie sich die Obdachlosen oder Bettler fuehlen muessen, echt kein schoenes Gefuehl.

Wenige Tage spaeter hat Leon einen Job aufgetan bei dem es offensichtlich um das Aufbauen von Ikea Regalen ging. Es wurden fuer einen Tag 2 Leute gesucht, sodass Pascal und ich Sching-Schang-Schong gespielt, ich verloren und er den Job bekommen hat.

Es stellte sich herraus dass es um das Versetzen von Waenden in einer Schreinerei ging und der Job deutlich laenger als einen Tag ging, letztendlich 1 ½ Wochen fuer Pascal und Wochen fuer Leon bei guten 150$ am Tag!

Ich selbst hatte in der Zeit dann 3 verschiedene Jobs. Der erste war zugleich auch der coolste. Ueber einen Flyer im Hostel bin ich an eine Argentur geraten die mir nach Bewerbungsgespraech etc. einen Job beim bevorstehenden Asian Cup Fussball Finale besorgen konnte. So kam es dass ich im Stadion in Sydney fuer 5000 Menschen verantwortlich war, unter anderem der Koreanische Fanblock! Ich habe Tickets kontrolliert, den Leuten gesagt wo sie sitzen muessen und denen geholfen, deren Sitz von anderen besetzt war. Dabei konnte ich das Spiel gucken und hatte dann ab der ersten Halbzeit Feierabend, durfte naturelich noch bleiben und so umsonst einem Fussballfinale beiwohnen. Es war uebrignes sehr spannend! Nach Fuehrung der Koreaner hat Australien (Die Stimmung war krass da Australien selbst im Finale war) in der 91min ausgeglichen und es ging in die Verlaengerung in der die Socceroos dann mit 2:1 gewonnen haben! Eine sehr coole Erfahrung!

Der zweite Job war Gartenarbeit bei Fulvio, der zufaellig auch zwei gesucht hat sodass Julius (inzwischen gut gelandet) und ich zusammen arbeiten konnten. Fuer 15$ die Stunde wurden wir 8h geknechtet! 6 Kubikmeter Erde schaufeln, Rollrasen verlegen, Steine stapeln und ich hatte die Ehrenvolle Aufgabe bei einem Kumpel von Fulvio den von ihm verursachten Bauschutt nach Aspest Fetzen zu durchsuchen und das Zeug auszusortieren – haette ich das bloss vorher gewusst, Backpacker Job. Naja all in all gab es pro Person 140$, eine sehr leckere Pizza und 2 Flaschen eiskaltes Koenig Pilsener.

Der dritte Job wurde mit von Geoff angeboten, 25$ pro Stunde fuer die Hilfe beim Aufbau einer Ausstellung in der Uni Sydney. Ich konnte mich vor Muskelkater dank Fulvio zwar kaum bewege, dennoch war auch dies ein sehr cooler Job. In 6 Stunden haben wir (zwei aeltere und sehr nette Herren und ich) eine Ausstellung ueber das bevorstehende Abschluss-Theaterstueck der Studenten aufgebaut, mit Buehnen-Exposees, Interpretationen etc.
Bis jetzt habe ich also schon ganze 5 Tage gearbeitet! Eher “Travel and Work” als “Work and Travel” ;D
Die restlcihen Tage in der Pascal und Leon dann noch gearbeitet haben, haben Julius und ich genutzt um Sydney (vorallem die Partyszene) zu erkunden. Am Samstag bevor wir den Roadtrip nach Melbourne antreten wollten haben wir noch einen sehr coolen Ausflug zur Shark Bay in Sydney gemacht, in die man von einer etwa 7-8 Meter hohen Klippe hereinspringen kann – sehr geil!
Am Sonntag kammen dann Anna und Lisa von ihrer Farm die beide mit uns und Julius den Weg nach Melbourne antreten wollten. Anna ist damals mit uns in Sydney gelandet und wir haben uns in Brisbane wieder getroffen wo wir Lisa kennen gelernt haben. Mit den Drei im gepaeck - und ihrem Gepaeck (Julius Schuhtuete mit Unmengen Knallfolie)- sind wir dann Sonntag zum Roadtrip nach Melbourne aufgebrochen.

Cheers

PS: Fotos folgen, mein 20$ Laptop ist zu langsam :D

 

Byron Bay bis Sydney (Mit Leon im Gepaeck)

Freitag, 23.01.2015

Den Weg nach Sydney wollten wir relativ schnell hinter uns bringen, da wir davon ausgingen, dass es auf dem Weg nicht mehr so viel zu sehen gibt. Im Nachhinein gab es aber schon noch einige sehr coole Plaetze zu sehen die die jeweiligen umwege aufjedenfall Wert waren.

Von Byron Bay etwas ins Inland rein konnte man sich zum Beispiel die Mynion Falls anschauen. Ein sehr cooler und ziemlicher hoher Wasserfall in dessen Bodenbecken man sich nach einer etwas laengeren Wanderung auch gut erfrischen konnte.      Mynion Falls vom Lookout am Anfang der WanderungUnd einmal von unten ;)Kurze Erfrischung gegoennt

 

 

Auf dem Weg nach Sydney war es ebenfalls immer etwas schwierig einen Schlafplatz zu finden, da unsere geliebte App WikiCamps (eine App die alle Campingplaetze Australiens auf einer Karte anzeigt) oefter mal einfache Strandparkplaetze oder ein oeffentliches Toilettenhaus als Super bewerteten Free Campingplatz darstellte.

So kam es aber auch dazu, dass wir (zwar etwas illegal aber es ist ja nichts passiert) an ziemliche coolen Plaetzen geschlafen haben, wie zum Beispiel am Emerald Beach oder bei Nelson Bay. Beide Schlafplaetze waren direkt am Meer sodass man sich direkt nach dem aufstehen eine kleine Erfrischung goennen konnte. Fruehstueck am Strand in der wunderschoenen Nelson Bay Campingplatz direkt am Meerarm mit zugang zu Gratis Austern die Leon sehr genossen hat Emerald Beach Camp

Mein persoenliches Highlight auf dem Weg nach Sydney war das am Strand fahren bei Anna Bay. 

Drive the Beach Kamele am Start

Man hat sich einfach gefuehlt als waere man irgendwo in Afrika in der Sahara Wueste. Sobald man ca. 100m vom Strand ins Inland gelaufen ist hat man nur noch Duenen gesehen und hat sich einfach gefuehlt als waere man mitten in der Wueste. Wrack am Start

Das Fahren an sich war diesmal schon etwas anspruchsvoller als das von Noosa nach Rainbow Beach sodass wir auch ein paar mal steckengeblieben sind und sich auch der Motor ungewoehnlich schnell ueberhitzte. Als wir Abends an unserem angepeilten Schlafplatz ankamen (was uebrigens wieder nur ein komischer Parkplatz war, der ganz und gar nicht aussah als duerfte man hier uebernachten) sprang aufeinmal die Temperatur anzeige so hoch wie es nur irgendwie Moeglich ist und es kam weisser Rauch aus dem Motorraum. Also sofort Motor aus, Haube auf und hoffen, dass nix schlimmeres passiert ist. Als der Motor etwas abgekuehlt war haben wir mal das Kuehlwasser gechekt und gemerkt, dass so gut wie gar nichts mehr da war. uns war wohl bei der Anna Bay ein Kuehlwasserschlauch geplatzt und jetzt war alles Kuehlwasser abgelaufen.

Zu unserem Glueck kam ein australisches Paerchen vorbei und hat einen Blick auf die Karre geworfen. Das Maedchen hat dann ihren Vater angerufen der ebenfalls zu unserem Glueck bei dem australischen ADAC arbeitet und der kam vorbei und hat es vorruebergehend mit Klebeband repariert.

Danach haben uns die Australier auch noch dazu eingeladen bei ihnen zu uebernachten und haben uns am naechsten Morgen sogar noch unser Auto komplett umsonst repariert. Abends haben wir noch zusammen auf der Terasse ein paar Bierchen getrunken. War eine supergeile Erfahrung und wir waren alle ueberwaltigt wie nett diese Leute waren. Am naechsten Tag haben wir uns dann auf den Weg nach Sydney gemacht und haben ca. auf halbem Weg auf einem Truckstop geschlafen. Anthony wie er unser Auto repariert Zelt aufm Asphalt aufgebaut

Am naechsten morgen hat es geregnet wie aus Eimern und wir sind schnell ohne Fruehstueck und ohne Dusche ins Auto gesprungen um so schnell wie moeglich in Sydney im Hostel anzukommen und schoen warm zu duschen. DOch anscheinend haben die unfassbar netten Australier unser Glueck etwas ueberstrapaziert, sodass nach etwa 20km die Drehzahlen unserer Karre auf einmal wild hin und hersprangen und es dann aufeinmal einfach ausging.

Also standen wir dann da. Bei 20 Grad (wir haben wirklich gefroren), bei stroemendem Regen am Seitenstreifen auf der Autobarn und hatten keine Ahnung was wir jetzt machen sollten. Aber wir haben es einfach nochmal versucht und sind einfach sehr sehr vorsichtig und mit flauem Gefuehl im Magen weitergefahren und zum Glueck auch noch in Sydney angekommen.

Jetzt sind wir also hier, grade auf Jobsuche und auf der Suche nach nem guten Mechaniker in Sydney und gucken mal was sich in naechster Zeit so ergibt.

Also bis zum naechsten Blogeintrag,

Haut Rein

Byron Bay bis Sydney

Freitag, 23.01.2015

In Byrin Bay haben wir auch nochmal gute 2 Wochen verbracht. Die Heimat von Parkway Drive und einer der entspanntesten Orte Australiens (liegt vielleciht an der Naehe zu Nimbin) war ueber Sylvester garnicht so entspannt. Eine Nacht auf einem Campingplatz kostete 50$ aufwaerts, man kam ueberhauptnicht in die Stadt herein da man Stundenlang im Stau stand usw. Nach Sydney -haben wir uns sagen lassen- ist Byron der fuer die Australier beliebteste Ort um Neujahr zu feiern. Wir jedenfalls sind fuer die Naechte jeweils ca. 15km ausserhalb auf deutlich billigeren Campingplaetzen gewesen. Am 31.12 haben wir dann ein Maedchen kennengelernt die in Byron eine Wohnung hat, sodass wir da "uebernachten" konnten. Kurz und gut, Sylvester war nicht so cool, alle haben sich am Strand versammelt und auf ein Feuerwerk gewartet - kein Feuwerk. Und Sylvester ohne Feuerwerk ist kein richtiges Sylvester. 

Gespanntes Warten

Ein paar Tage nach Sylvester hatte sich die Lage dann wieder ein wenig entspannt, Leon (aus dem Woodduck in Brisbane) kam mit dem Bus und wir haben uns ein schoenes Hostel in Byron genommen bei dem man auch Campen konnte. Wir haben jeden Tag am Strand verbracht, haben die Gegend erkundet und unser Leben genossen. Hier ein paar Bilder von Byron Bay:

Sunset am Lighthouse Der Lichtstaerkste Leuchtturm der suedlichen Halbkugel Endlich gesehen!! Mantarochen Wildlife An jeder Ecke mit den obligatorischen Surfboards Trommelsession am Strand Der beruehmte Parkway Drive :) Strandtag (wie jeden Tag)

Die Zeit verging wie im Fluge. Nach zwei Wochen wollten wir uns dann auf machen - richtung Sydney. 

Von Noosa nach Brisbane

Freitag, 23.01.2015

G'Day, how are ya' goin'?

Da der letzte Eintrag ja doch schon wieder etwas laenger her ist wird es heute mal ein langer der auch die Zeit bis zum heutigen Tag aufholen soll. Aufgehoert haben wir ja auf den Whitsundays. 

MIt einigen Autoproblemen (ging immer aus sobald die Kupplung gedrueckt wurde) sind wir dann doch nach ueber 1000km in Noosa angekommen, einer Stadt die auch auf Sylt haette sein koennen. Viele teure Laeden, schnieke Leute in teueren Autos etc. Mindestens 5 Tage mussten wir da bleiben, da Gabriel dort eine drei taegige Kanutour gebucht hatte. Die Zeit ging recht gut rum. WIr haben 15km ausserhalb auf einem Campingplatz uebernachtet wo ganz in der naehe ein beruehmter Mark (Eumundi Market) statt gefunden hat. Dort haben wir tolle Eindruecke gewonnen und waren mit Australiern unter uns. 
Einen andern Tag sind wir die 120km von Noosa zurueck nach Rainbow Beach (wo die Fraser Tour gesatrtet ist) am Strand entlang gefahren, das erste mal in unserem eigenen Auto. Das war richtig gut mit allem drum und drann, Reifendruck reduzieren etc.

schlechtes Wetter.. Red Canyon Rueckweg - besseres Wetter Qualle, rellativ ungiftig

Den naechsten Tag sollten wir Gabriel dann auch schon wieder abholen. Das war der erste Tag an dem es richtig geregnet hat - Zelte nass einpacken inklusive - Campen bei schelchtem Wetter ist echt scheisse...

Nach Noosa stand dann Brisbane auf dem Plan. Mit Zwischenstop an der schoenen Sunshine Coast  haben wir uns dann im Woodduck Backpackers Hostel eingemietet von dem wir noch eine gratis Nacht hatten und auch nur eine bleiebn wollten. Wie es die Plaene in Australien so an sich haben, werden sie eigentlich immer wieder verworfen sodass wir letztendlich 2 Wochen dort waren :D Das Hostel war schoen klein und voller netter Leute, sowie Jojo und die drei Maedles. Wir hatten viel Spass und man hat sich wie in einer grossen Familie gefuehlt. Hier ein paar Bilder, auch von dem in Australien etwas anders gefeiertem und eher wenig besinnlichen Weihnachten:

Brisbane Skyline Menschen Das Weihnachtsfest Man goennt sich ja sonst nichts Weihnachtsessen Unser eigenes - Selbstgemacht :) Woodduck Der Rezeptionist :DDer Weihnachtsabend100$ im Casino

Auch etwas Kultur muss sein habe ich mir gedacht, sodass auch ein paar Stunden in den Eintritt freien Museen verbracht wurden: Art Gallery, Gallery of Modern Arts und das Museum of Queensland.

Teilnahme an einem Kunstwerk - jeder beklebt etwas mit Klebepunkten Eine Waschanlage :D Cooles Kunstwerk

Mit Leon (der jetzt auch bei uns mitfaehrt) und Pablo haben wir zwei Tagestouren gemacht, einmal nach Nimbin - der beruehmteste Hippie Ort Australiens in dem die Zeit wirklich noch in den 70ern stehen geblieben scheind (und Gras akzeptiert ist) - und einmal an die Gold Coast zum Surfen. Nimbin war auf die ganze Reise bezogen einer der Highlights, total freundliche Leute, gute Stimmung, einem tauben DJ der im Park Musik gespielt hat und Einheimische die Abends ihre Trommeln geholt und getrommelt haben. Einfach richtig gut!

Nimbin Nimbin Surfers Paradise

Am 29.12 hat uns Gabriel dann leider verlassen und ist nach Melbourne zu nem guten Kumpel geflogen, wir nach Byron Bay gefahren. 

 

Nachträgliche Fotos Whitsundays ;)

Montag, 05.01.2015

Aussichtspunkt Whiteheaven Beach Die Flut kam :D Fotoshoot Fotoshoot 2.0 Fotoshoot 3.0

Der naechste Eintrag kommt die Tage :)

Airlie Beach und Whitsunday-Islands

Montag, 22.12.2014

Nach der Fraser Tour und zurück in Rainbow Beach ging es direkt, ohne feiern weiter auf den nächsten Free Campground wo wir die Nacht verbracht haben. Wir hatten 2 Tage Zeit für die 1000km hoch in den Norden nach Airlie Beach. Die ersten 800km davon haben wir sogar am ersten Tag geschafft, ausnahmsweise mit 100km/h und Gabriel als dritten Fahrer. Den Tag darauf erreichten wir Airlie Beach und buchten uns in das Nomads  Airlie Beach ein wo man für 10$ pro Person und Nacht auch campen durfte. Airlie Beach ist eine wunderbare kleine Stadt an türkis-blauem Meer mit Strand und 30°C Lufttemperatur, vielen Clubs, Bars und Restaurants. Auf die 1000 zurückgelegten Kilometer und Tankstops haben wir uns dann auch erstmal ein schönes Steak und das ein oder andere Bier gegönnt. 

Morgens früh gegen 14:30 ging es dann auf unser Seegelbot, mit leider nur 10 Bier pro Person aber hohen Erwartungen und guter Laune. Wir waren ungefähr 30 Leute auf dem Boot und verbrachten die erste Nacht in einer Bucht in den Whitsundays. Nach zahlreichen Sprüngen von der Planke und Bier wurden lustige Trinkspiele gespielt und ein guter Abend mit schönem Sunset gehabt.

Blink auf das Boot Sunset

Am nächsten Morgen mussten wir früh austehen um noch rechtzeitig vor der Flut am Whiteheaven Beach zu sein. Mit Schlauchbooten wurden wir ans Festland gefahren von wo aus ein 10min Marsch durch Regenwald zu einer Aussichtsplattform führte. Leider war der Wasserstand schon etwas hoch, die Aussicht aber dennoch Gigantisch! 10 Minuten weiter konnte man den Strand erreichen, den Whiteheaven Beach, den Strand mit dem feinsten Sand der Welt. Unser Guid hat erzählt, dass Firmen wie die NASA Millionen bieten um eine Tonne von dem Sand zu kaufen. Dies ist aber seit langem Verboten und nur einmal  sind 10t eben an die NASA verkauft worden um die Linsen für Weltraumteleskope zu schleifen. Wer heute bei der Ausreise mit Sand von dort erwischt wird bezahlt eine Strafe von 5000$. Die Fotos davon werden wir nach Weihnachten hochladen ;) Ok hier doch ein par vorweg:

Wir :) Der Name unseres Bootes Whiteheaven Beach

Zurück auf dem Seegelbot bestand die Möglichkeit für nur 60$ Tauchen zu gehen was wir natürlich gemacht haben, immerhin gehören die Inseln noch zum Great Barrier Reef. Nach tauchen, rutschen, springen und Bier haben wir den Tag ausklingen lassen. Beim aufwachen hat es das erste mal seit wir in Australien sind richig geregnet. Für 50$ wurd ein weiter Tauchgang angeboten, so haben wir uns vor dem Wasser unters Wasser gerettet. Dieses mal haben wir sogar eine richtig dicke Muräne und große Hummer gesehen. Aufjedenfall eine Erfahrung wert bei Regen zu tauchen!

Unsere Rutsche

Dann ging es auch schon wieder nach Airlie Beach, zurück ins Nomads wo wir noch 2-3 Tage verbringen wollten. Viel Party, Alkohol und nette Leute. Eine weite Fahrt richtung Noosa stand uns bevor.

Fraser Island

Mittwoch, 17.12.2014

Nach längerer Zeit haben wir mal wieder die Gelegenheit einen Blogeintrag machen zu können, und zwar in der Queensland State Library in Brisbane. Also, wir haben es schon bis Brisbane geschafft :)

In den letzten par Wochen haben wir sehr viel erlebt, viele neue Leute kennen gelernt und sind viel Auto gefahren, insgensammt schon über 5500km. Von Agnes Water aus (letzter Eintrag) sind wir als Gabriel von seiner Tour zurück gekommen war direkt nach Rainbow Beach gefahren von wo aus unsere Fraser Island Tour einen Tag später starten sollte. Die Nacht haben wir dann in einem Hostel gezeltet und am naechsten Tag ging die Tour dann auch schon los.

Fraser Island ist wirklich nur zu empfehlen, ne echt schoene Insel wo es auch viel zu sehen gibt. Süßwasserseen klarer als Schwimmbäder in Deutschland, Strände so weit das Auge reicht und Klippen, von denen aus man Schildkröten im Meer beobachten kann. Auch das Fahren mit den 4WD hat richtig Bock gemacht genauso wie die obligatorische Party danach im Camp. Die Autos mit denen man dort den Strand entlang heizt sind übrigens genau das selbe Modell wie das was wir uns gekauft haben, nur dass man sich zu Acht reinquetschen musste.
So fährt man dann, die Musik voll aufgedreht, von einem Spot zum anderen und genießt die Insel. Hier ein par Impressionen:

Lake McKenzie im Herzen der Insel Lake Wabby  Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt  Autoparty mit Muzza unserem Guide Das weltweit am Meisten fotografierte Stück Rost Indians Head DINGOOOO!!!

Fortsetzung folgt - die Bibliothek schließt :(

 

 

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